Das Buch zum Sonntag: Ist nicht, weil „ARK“

ARK:Survival Evolved

dilosWorum geht es?

Kein Buch diesmal, sondern ein Spiel, weil selbiges nämlich so eine Sogkraft hat, dass es diese Woche außer für die Uni zum Lesen nicht gereicht hat. Warum? Weil alles: Überleben unter Dinosauriern, extensive Farmbewirtschaftung, Dinos für Haus und Hof zähmen, Gebäude, Boote, Zäune bauen, Ressourcen sammeln, kochen, streichen, herausfordern, verteidigen, erkundschaften, Kleidung fertigen, die Nächte überstehen. Nicht wissen wo anfangen und vor allem: wann aufhören.


 Wie war es?

TOLL: All die Jahre hat mich kein Computerspiel wirklich süchtig gemacht. Nicht GTA, nicht FarmVille, nicht Candy Crush. ARK aber stößt mich in eine derart offene Welt, so voller Aufgaben, die ich erledigen kann aber dabei so sehr ohne Faden, dem ich folgen muss, so ohne Einschränkung, dass ich mich wirklich, wahrhaft, echt darin verlieren kann. Und das entspannt wahnsinnig.

WENIGER TOLL: Äh. Siehe oben: Ich spiele wirklich viele, viele Stunden. Gut, dass wenigstens die Entspannung dabei rumkommt, sonst hätte ich wirklich ein schlechtes Gewissen. Aber ich schramme an selbigem auch nur haarscharf vorbei. Was vielleicht weniger ein Fehler des Spiels ist, denn mein eigener.


 Was hat’s gebracht?

Allerlei Erkenntnisse über das echte Leben, unter anderem wann und warum es in Ordnung ist, es sich leicht zu machen. All diese Einsichten werde ich auch in Kürze hübsch und knackig zusammenfassen. Wenn meine Dilos und Dodos mich denn lassen …


 Und sonst so?

Klicke ich mich das erste Mal seit Star Trek wieder durch ein spezielles Wiki. Und erhole ich mich von der Hyper-Aktivität innerhalb der ARK-Welt mit dem kompletten Computerspiel-Gegenteil, das dieser Blog-Artikel toll beschreibt.


 Fazit (Nicht unbedingt nur zum Buch)

Vier von Fünf T-Rex (T-Rexes? T-Rexen? T-Regi?). Die Optik ist mit meiner eigentlich recht guten Grafikkarte immer noch bemitleidenswert und einige inhaltliche Details sind wirklich ärgerlich/lächerlich, aber am Ende hat mich das nicht wirklich gestört. Außerdem ist der offizielle Spielstart, an dem Ark dann auch im Laden und nicht nur online erhältlich ist, erst im nächsten Jahr. Bis dahin schrauben die Macher noch eifrig weiter. Was ich aber von dem Suchtpotential halten soll und ob ich es nun toll oder weniger toll finde, dass ich plötzlich abends andauernd vor der heimischen Leinwand hänge und Dinosaurier zähme, das zu beurteilen, dafür ist es einfach zu früh. Bisher hat noch nichts und niemand ernsthaft darunter gelitten. Höchstens der Schlaf, aber mein Gott. Vielleicht nutze ich die Weihnachtszeit zur Hibernation.

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