Das Buch zum Sonntag: Ready Player One

 PlayerErnest Cline, Ready Player One

Worum geht es?

Das Jahr 2044 auf der Erde (annähernd dystopisch), eine virtuelle Realität namens OASIS (auch nicht so viel besser) und den ultimativen 80’er-Jahre-Rätsel-Wettbewerb (macht netterweiese millionenschwer). Teenie-Protagonist Wade Watts spielt sich durch die knochenharte Nostalgie und irgendwann geht es dabei natürlich nicht mehr nur um die Kohle, sondern um die Zukunft der ganzen Menschheit. Und die Liebe. Was auch sonst.


 Wie war es?

TOLL: Die 80’er. Ich meine, ehrlich Kinder, DIE 80’er in all ihren glorreichen Facetten von glühend geliebt, über vage bekannt bis absolut obskur, aber das Ganze dann in einem Zukunftssetting: Ich bin schwer dafür! Cline schreibt flüssig, munter und sorglos und genauso lässt sich das Buch auch lesen, ohne Holpern, Stolpern oder Kopfschmerzen.

WENIGER TOLL: Die Erwartbarkeit. Die Plotpoints kommen so präzise, als hätte Cline sich vorher minutiös die Seitenzahlen ausgerechnet, die Konflikte sieht man auf zehn Kilometer Entfernung und was die Charaktere angeht, so sind sie jetzt auch nicht gerade Kandidaten für eine Kreativitäts-Parade.


 Was hat’s gebracht?

Einen kurzweiligen Nachmittag und ein Buch mehr im Regal. Ist ja auch was.


 Fazit (Nicht unbedingt nur zum Buch)

Zweieinhalb von vier möglichen Nintendo-Controllern. Ja, Ready Player One macht Spaß, aber so unglaublich großartig wie es an vielen Stellen beworben wurde (auch solchen, die von Gaming-Kram genauso viel Ahnung haben wie vom Review-Schreiben), fand ich es wirklich nicht. Vielleicht wird die Spielberg-Verflimung ja aufregender.

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