Ich fasse mich kurz

Zügiges Arbeiten: Größtenteils Ansichtssache

Das heißt ich versuche es, allerdings bisher nur mäßig erfolgreich: Denn bei der Königsdisziplin des Autoren-Daseins, dem Schreiben eines Exposés, stoße ich gerade an meine Grenzen. Beziehungsweise die Grenzen stoßen an mich und zwar vom unteren Seitenrand her.

Einen ganzen Roman auf drei Seiten zusammenzufassen, das ist aber auch wirklich ein elendiges Unterfangen, denn obschon ich durchaus einsehe, dass niemand Lust hat eine Inhaltsangabe zu lesen die umfassender ist als ein Rezept von Biolek, liegt die würzende Kürze leider nicht in meiner Natur. Ich schwafele nämlich sehr gerne, mündlich wir schriftlich. Nicht ohne Grund scheitere ich schon seit mehreren Jahren an Twitter.

Dabei habe ich schon auf der Journalistenschule gelernt: Und bist du noch so fleißig, es geht auch in 1:30. Oder eben auf drei Seiten. Alles eine Frage der Einstellung. Und als Zeichen meiner neuentdeckten Bereitschaft zur Knappheit werde ich diesen Blog-Artikel jetzt beenden. So kurz war noch keiner. Heureka!

4 Kommentare

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  1. Schick mir den Krams endlich– und du wirst dich wundern, was man alles streichen kann! :D

  2. Da hast du das gegenteilige Problem. Ich muss oft das, was ich schreibe, strecken.
    Genau deswegen finde ich Twitter ganz cool. Ich mag die Idee dahinter. Viel Erfolg bei deinem Expose!

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